Der Rodelsport

Die Rodel (oberdeutsch-schweizerisch „rotteln“ = „rütteln“, „schütteln“) bzw. der Schlitten (althochdeutsch „slito“ = „Gleiter“, vergl. „schlittern“) wurde bereits vor Jahrtausenden als Transportmittel eingesetzt und hat ihre/seine Ursprünge in Skandinavien sowie im Alpenraum.

Feistmantl Stengl Olympia Innsbruck Rodel WM 2017
Foto: © IOC
Josef Feistmantl und Manfred Stengl bei ihrer Fahrt zu Olympia-Gold 1964 in Innsbruck.
Rodel WM 2017 rodelwm17 ÖRV Kunstbahnrodel
Foto: © ÖRV
Die Rodel entwickelte sich von einem Transportmittel zu einem Hightech-Sportgerät.

Seit Beginn des 19. Jahrhunderts hat die Rodel auch als Wintersportgerät ihren Einsatz – es entstanden die populären Disziplinen Naturbahnrodeln und Kunstbahnrodeln. Wettbewerbe gibt es mittlerweile auch auf anderen Sportgeräten wie der aus dem Freizeitsport bekannten Sportrodel, dem traditionellen Hornschlitten oder im Sommer auf der Rollenrodel. Alle Sparten finden Sie auf der Website des Österreichischen Rodelverbandes.

Rodel WM 2017 rodelwm17 Freizeit Nachtrodeln
Foto: © Ötztal Tourismus/ Isidor Nösig
Rodelbahn "Am Feuerstein" im Ötztal.
luge world championships 2017 rodelwm17 night
Foto: © TVB Innsbruck/ Edi Gröger
Rodeln im Kühtai.

Rodeln kann jeder und ist ein großes Vergnügen für all jene, die eine Abwechslung zur Skipiste suchen. In Tirol ist die Auswahl an Rodelbahnen groß: ob mit oder ohne Aufstiegshilfe, mit Beleuchtung zum Nachtrodeln oder speziell für Kinder geeignete Bahnen. Mit dem Tiroler Rodelführer kommen alle Rodelbegeisterten auf ihre Kosten.